Einwegverpackungen im Alltag vermeiden: praktische Schritte
Einwegverpackungen lassen sich im Alltag schrittweise reduzieren. Es geht weniger um einzelne grosse Entscheidungen als um wiederkehrende Gewohnheiten beim Einkauf, beim Mitnehmen von Speisen und im Haushalt.
Beim Einkauf ansetzen
Der groesste Teil der Haushaltsverpackungen faellt beim Lebensmitteleinkauf an. Einige Routinen senken diesen Anteil spuerbar.
- Stoffbeutel oder Korb fuer den gesamten Einkauf mitnehmen.
- Obst und Gemuese lose statt vorverpackt waehlen.
- Eigene Behaelter fuer Theken nutzen, wo dies zugelassen ist.
- Groessere Gebinde statt vieler kleiner Portionspackungen kaufen.
Unverpackt-Laden und Nachfuellstationen
In vielen Staedten gibt es Unverpackt-Laden, in denen Waren in Spendern bereitstehen und in mitgebrachte Behaelter abgefuellt werden. Das Prinzip: Der Behaelter wird vor dem Befuellen gewogen, anschliessend wird nur der Inhalt berechnet.
So funktioniert das Abfuellen
- Leeren, sauberen Behaelter wiegen lassen oder Tara notieren.
- Gewuenschte Menge aus dem Spender abfuellen.
- An der Kasse wird das Tara-Gewicht abgezogen.
Vermeidung beginnt nicht im Geschaeft, sondern beim Packen der Tasche zu Hause.
Unterwegs und im Haushalt
Eine eigene Trinkflasche, eine Brotdose und ein Mehrwegbecher decken viele Situationen ausserhalb der Wohnung ab. Im Haushalt helfen Vorratsglaeser, um lose gekaufte Waren zu lagern, ohne erneut zu verpacken.