Vermeidung · Aktualisiert am 01. Juni 2026

Einwegverpackungen im Alltag vermeiden: praktische Schritte

Vermeidung Einkauf Unverpackt

Einwegverpackungen lassen sich im Alltag schrittweise reduzieren. Es geht weniger um einzelne grosse Entscheidungen als um wiederkehrende Gewohnheiten beim Einkauf, beim Mitnehmen von Speisen und im Haushalt.

Lose Lebensmittel in Spendern in einem Unverpackt-Laden
Lose Waren in Spendern statt Einwegverpackung. Quelle: Wikimedia Commons.

Beim Einkauf ansetzen

Der groesste Teil der Haushaltsverpackungen faellt beim Lebensmitteleinkauf an. Einige Routinen senken diesen Anteil spuerbar.

Unverpackt-Laden und Nachfuellstationen

In vielen Staedten gibt es Unverpackt-Laden, in denen Waren in Spendern bereitstehen und in mitgebrachte Behaelter abgefuellt werden. Das Prinzip: Der Behaelter wird vor dem Befuellen gewogen, anschliessend wird nur der Inhalt berechnet.

So funktioniert das Abfuellen

  1. Leeren, sauberen Behaelter wiegen lassen oder Tara notieren.
  2. Gewuenschte Menge aus dem Spender abfuellen.
  3. An der Kasse wird das Tara-Gewicht abgezogen.
Vermeidung beginnt nicht im Geschaeft, sondern beim Packen der Tasche zu Hause.

Unterwegs und im Haushalt

Eine eigene Trinkflasche, eine Brotdose und ein Mehrwegbecher decken viele Situationen ausserhalb der Wohnung ab. Im Haushalt helfen Vorratsglaeser, um lose gekaufte Waren zu lagern, ohne erneut zu verpacken.

Welche Behaelter an Bedientheken erlaubt sind, entscheidet das jeweilige Geschaeft im Rahmen der Hygienevorgaben. Es lohnt sich, vor Ort nachzufragen.